Grumme ist ein Stadtteil Bochums, der 1904 eingemeindet wurde. Er liegt auf einem Talrücken, der von  der Castroper Straße zum Grume-Tal hin abfällt. Aus einer Ansammlung von Bauernhöfen wurde Grumme – wie andere Dörfer auch - ein Stadtteil einer modernen industriellen Großstadt. Straßen, Wohnungsbau und Firmenansiedlungen veränderten das ‚Gesicht‘ des ursprünglichen Dorfes. Es gab aber in Grumme – abgesehen von der Zeche Constantin 6 und 7 auf der anderen Seite des Grume-Tals - keine größeren Industrieareale und keine typischen Bergarbeiter-Siedlungen. Am meisten hat dem Stadtteil der Bau der B1 zugesetzt, die ihn zerschnitten und Grünflachen vernichtet hat. Ansonsten hat sich in Grumme, im Vergleich zu anderen Stadtteilen wie Riemke oder Hamme, das ruhige, naturnahe Gepräge erhalten.

 

 

Ausschnitt aus Stadtplan Bochum 1928 (Besitz des Autors)